Rezepte bitte!

Die originelle und vielfältige russische Küche ist unter anderem berühmt für exotische Suppen wie Ukha (Fischsuppe), Schchi (Kohlsuppe mit Fleisch), Pokhlebka (Starke Brühe) und Okroshka (kalte Gemüsesuppe). Russen sind ausserdem grosse Liebhaber von Pelmeni (kleinen sibirischen Ravioli) und Blini (Pfannkuchen).
Jede Hausfrau hat auch eine grosse Zahl eigener Rezepte für Piroggen (Pasteten), Essiggurken und Sauerkraut. Sogar noch grösser ist die Vielfalt der Rezepte für Pilze, eines der am reichlichsten vorhandenen und nährendsten Geschenke unseres Waldes. Sie werden gebraten, in Essig eingelegt, gesalzt, gekocht und vieles mehr. [...]
‘Kein Abendessen ohne Brot’ ist ein russisches Sprichwort. Diese ‘Weizenlaibe’ werden in Dutzenden von Formen angeboten. Und Roggenbrot essen Russen mehr als jede andere Nation der Welt [...].
Ein köstliches traditionelles Getränk ist ‘Kwas’. [Das Wort bedeutet so viel wie 'saurer Trank', da es einen leicht säuerlichen Geschmack hat. Die Farbe des Getränkes ist mit der eines Malzbieres vergleichbar. Kwas ist auch unter dem Begriff Brotgetränk bekannt, da zur Herstellung Brot benutzt wird]. Das älteste Getränk jedoch ist Medok. [Dieser Name ist die Verniedlichungsform des Wortes russischen Wortes "Honig". Medok wird aus Wasser, etwas Honig und Hopfen hergestellt]. Beide Getränke werden in vielen Teilen Russlands auf der Straße als Erfrischungsgetränk aus Tankwagen angeboten.Aus dem ‘National Profile Russia’ von ICYE Russland (mit Ergänzungen aus Wikipedia)

Toll, nicht? Ukha, Schchi, Pokhlebka, tausend Sorten Pilze, Kwas, Medok. Wie lecker das alles tönt! Nun, das wäre alles sicher auch lecker, wenn man es hier tatsächlich kochen oder kaufen könnte. Kwas und Medok aus Tankwagen auf der Strasse? Hab ich noch nicht gesehen. Dafür gibt es das Zeug als Softdrink im Supermarkt. Kwas schmeckt dort wie angesäuertes Spülmittel mit Kohlensäure, Medok wie Rexona Sportfrisch. Trotz traditionellem Design mit allerlei Blumen drauf, enthielten diese Getränke keinerlei natürliche Zutaten, übersetzte man mir. Wie schade!

Für viele kommt Solcherlei Hohn wohl nicht überraschend, ist in westlichen Gefilden die russische Küche doch kaum wegen ihrer Fantasie, sondern vor allem wegen der Limitiertheit an Zutaten bekannt. Das viel gehörte ‘du wirst wohl ein Jahr lang Kohl und Kartoffeln essen’ hatte ich als Klischee abgetan – fälschlicherweise. Wirklich erschreckend wie eingeschränkt das Angebot an Lebensmitteln hier ist. Bei der folgenden Auflistung geht es mir natürlich in keinster Weise um Klagen, sondern darum, aufzuzeigen, wie frustrierend etwas Banales wie Lebensmittel einkaufen hier sein kann. Und ich denke, vor zehn Jahren war das noch um einige Dimensionen schlimmer!

Nun, die lokale Produktion scheint zum Beispiel wirklich nur sechs Sorten frisches Gemüse zu liefern, welche man auch im November noch problemlos und preiswert kaufen kann: Karotten, Kartoffeln, Kohl, Randen (rote Beete), Rettich und Zwiebeln. Wo genau dieses Gemüse produziert wird, weiss ich auch nicht. In der Umgebung Samaras – soweit ich die schon gesehen habe – scheint es keine Landwirtschaftsbetriebe zu geben. Und von den Datschas kann das wohl kaum alles kommen!

Zum obigen Grundstock gibt es saisonal einige Ergänzungen wie Auberginen, Blumenkohl, (Essig-)Gurken oder Tomaten – von der famosen Pilzauswahl hab ich leider noch nichts gesehen. Alles Andere oder saisonal nicht Verfügbares wird scheinbar importiert und ist sehr teuer (oft Preise wie in der Schweiz oder höher). Dies gilt zum Beispiel für Birnen, Champignons, Peperoni (Paprika), (Süd)früchte, Tomaten (aktueller Preis: 100 Rubel pro kg, d.h. 3 Euro oder fast 5 sFr). Anderes scheint gar nicht erst (frisch) im Angebot zu sein, wie Artischocken, Bohnen, Spinat, Broccoli, Lauch, Pilze (ausser Champignons), Rosenkohl, Salat, Sellerie oder Zucchini. Warum scheint? Manchmal entdeckt man ein einem bestimmten Tag per Zufall an einem von 30 Marktständen neben dem Standardangebot auf einmal ein einziges, entstrechend teures Paket von zum Beispiel Rosenkohl. Macht die Planung nicht einfacher! Klar: Das eine oder andere gibt es natürlich (wieder: teuer) tiefgekühlt oder eingedost. Aber wer kann sich sowas hier leisten?

Sicherlich, ich bin Vegetarier, darum der Fokus auf dem wirklich enttäuschenden Gemüseangebot. Aber auch sonst ist das Angebot nicht viel besser. Im Supermarkt OKEAN, wo ich neben dem kleinen Quartiermarkt hauptsächlich einkaufe, sind neben Süssigkeiten, Fruchsäften und Süssgetränken, Schwarztee, Alkohol und Fisch (frisch, tiefgekühlt, getrocknet, eingedost) nur Pelemeni und Varenike (russische Ravioli – siehe oben) und Dosenfutter (Dosenfleisch, Dosenmais, Dosen-was-weiss-ich) reichlich vorhanden. Dazu gibt es eine Auswahl an Teigwaren, Getreide (Reis etc.), ein Regal Mayonnaise (mit zum Beispiel auch Wachteleier-Mayo), drei Regale Joghurt (die Hälfte davon hocherhitzt (UHT), d.h. nicht im Kühlregal) und neben dem Üblichen wie Butter und Rahm fünf Sorten (junger, d.h. weicher und nicht gerade würziger) Käse. ‘Spezielleres’ wie Feta, Mascarpone, Mozarella, Reibkäse ist nicht im Milchprodukte-Angebot.

Auch wenn OKEAN nicht ganz so mies ist wie Gastronom oder die kleinen Quartierläden, wo das Angebot täglichen Schwankungen unterliegt – ‘Kirschjoghurt und Frühstücksflocken gibt es heute nicht!’ – ist er sicherlich nicht gerade der Luxussupermarkt. Grössere (und weit entfernte, d.h. für uns nur schwierig erreichbare) Läden wie Samara Produkt oder METRO führen ein wesentlich umfangreicheres Angebot. Dies drückt sich allerdings vor allem in der Angebotstiefe (d.h. 200 statt zehn Sorten Joghurt) und nicht in einer grösseren Breite desselben aus (d.h. spezielle Produkte gibt es immer noch nicht, oder diese sind teuer importert).

Chljeb Ein kleiner Lichtblick ist das russische Brot, welches scheinbar in kleinen Cake-Formen gebacken (tönt zu sehr nach Bäckerei, darum wohl korrekter ‘in Brotfabriken produziert’) wird und daher überall in der gleichen, sehr regelmässigen, leicht eckigen Standardform zu kaufen ist. Zwar gibt es verschiedenen Brotarten, ‘Dutzende von Formen’ jedoch nicht gerade. Aber als konstant erhältliches, billiges Produkt ist es doch etwas vom Erfreulicheren, auch wenn einem mitunter die Ideen fehlen, was man sich denn heute wieder aufs Brot legen könnte.

Ein Fazit gefällig: Ich habe kapituliert und esse entsprechend jeden Tag Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln – mit dem Rettich und den Randen weiss ich nichts anzufangen und auf den Kohl bin ich nicht so scharf.

Und ein Aufruf: Bitte sendet mir auf das obige Angebot zugeschnittene Rezeptideen! Was kann ich mir mit Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Kohl und Randen kochen? Und bitte neben Rahm, Joghurt und Creme fraiche keine Milchprodukte einplanen, weil es die entweder nicht gibt oder sie nicht wirklich brauchbar sind. Rezepte bitte an ale@sirruf.net senden.

Bei Lenin spukts

Im Museum für den sowjetischen Staatsgründer Lenin (1870-1924) in der russischen Wolgastadt Samara geht nach Angaben des Personals ein Gespenst um.

Immer wieder seien in der ehemaligen Wohnung des kommunistischen Revolutionärs rätselhafte Schritte zu hören, sagte die Museumsdirektorin Maja Obraszowa der Agentur Interfax am Samstag.

«Einmal fanden wir morgens ein benutztes Bett in Lenins Zimmer vor, obwohl nachts die Tür verschlossen war», beteuerte sie. Auf unerklärliche Weise rieche es im Museum manchmal nach frischem Apfelkuchen, der Leibspeise Lenins.

Lenin, mit bürgerlichem Namen Wladimir Uljanow, hatte von 1887 bis 1891 in Samara Jura studiert. Obraszowa machte keine Angaben, ob sie in dem Gespenst den Revolutionsführer selbst vermute. Lenins Körper liegt seit 1924 einbalsamiert in dem Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau.

In den vergangenen Wochen war in Russland wieder die Diskussion ausgebrochen, ob der Tote nicht endlich bestattet werden solle. Die russischen Präsidenten Boris Jelzin und Wladimir Putin haben diesen Schritt bislang nicht gewagt aus Angst vor dem Zorn der älteren, sowjetisch geprägten Generation in Russland.

Das Museumspersonal in Samara lasse sich durch den Spuk längst nicht mehr erschrecken, sagte Direktorin Obraszowa: «In jedem alten Haus sollte es Gespenster geben. Wir sind mit unseren befreundet und fürchten sie nicht.»

Aus 20min vom 26. November 2005. Credits für das Auffinden gehen an Jennifer Zollinger.

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1 sFr = 22 Rubel, 1 Euro = 34 Rubel

Frisch vom Markt Das ist eine Zahnbürste, genau, und zwar eine russische. Sie sieht zwar so aus, als ob sie die wilden 90er live miterlebt hätte, ist aber gerade mal zwei Wochen alt. Gekostet hat sie auf dem Mark 15 Rubel (0.4 Euro/0.6 sFr). Auf dem Markt, da es im Supermarkt gerade keine gab und ‘sie’, weil es das einzige Modell im Angebot war. Was kostet eine Zahnbürste in der Schweiz? Einen Franken (22 Rubel) vielleicht für die allerbilligste? Und wie lange hält die? Zwei Monate vielleicht? Und wer verliert nun dieses kleine Spiel? Die Russen. Bringt man zusätzlich das Einkommen ins Spiel, wird die Bilanz noch trister. Ein Schweizer kann sich mit einem monatlichen Durchschnittseinkommen (120’000 Rubeln, 5500 sFr) nämlich mehr als 5000 solche Zahnbürsten kaufen, während das Einkommen eines Russen (7’700 Rubel, 340 sFr) gerade mal für 500 Stück reicht.

Klar, Russland ist ein armes Land; nicht gerade ein Drittweltland, aber in vielem weit vom westeuropäischen Standard entfernt. Dass hier Produkte wie Kleider, Schuhe oder Unterhaltungs-Elektronik (wie in anderen Schwellenländern) relativ teuer sind, überraschte nicht. Die Leute bezahlen für unsere Verhältnisse sehr viel für eine schlechte Auswahl an qualitativ minderwertigen Produkten und müssen diese auch noch – gerade bei Kleidern, welche auf dem Markt am billigsten sind – auf eher unübersichtliche und zeitraubende Weise erstehen. Oder aber sie kaufen die gleichen Markenprodukte, welche im Westeuropa im Angebot sind und werden entsprechend zur Kasse gebeten. Auch hier sind die (absoluten) Preise meist höher als Zuhause.

Wie viel Geld haben die Menschen in Russland denn so zur Verfügung und wieviel geben sie wofür aus? Die folgende Liste ist aus Werten zusammengestellt, welche sich in Gesprächen mit Bekannten oder bei Einkäufen ergeben haben. Bei den Lebensmitteln habe ich jeweils die billigsten Produkte im Markt oder Supermarkt ausgewählt. Das Fazit bitte selbst ziehen!

  Russland Schweiz
Durchschnittseinkommen 7700 R 120’000 R (5500 sFr)
Lohn Lehrerin Sekundarstufe mit 35 J. Erfahrung 3000 R 200’000 R (9000 sFr)
Lohn Akademikerin Universität Lohnstufe 11 von 17 2000 R 450’000 (20’000 sFr)
Lohn Akademikerin Privatwirtschaft nach Studium 5000 R 130’0000 (6000 sFr)
Lohn Ärztin in Poliklinik (entspricht Hausärztin) 2000 R 225’000 (10’000 sFr)
 
Meine Beiträge pro Monat
Essen 1500 R
Transport 250 R
Taschengeld 1200 R
 
Miete einfache Einzimmer-Wohnung
schlechte Lage 2000 R 11’000 R (500 sFr)
gute Lage 4000 R 22’000 (1000 sFr)
 
Joghurt 8 R 13 R (0.6 sFr)
Milch UHT 1l 24 R 30 R (1.4 sFr)
Brot 500g 10 R 33 R (1.5 sFr)
Kohl 1kg 8 R 66 R (3 sFr)
Kartoffeln 1kg 8 R 44 R (2 sFr)
Zwiebeln 1 kg 10 R 22 R (1 sFr)
Tomaten September 1kg 15 R 88 R (4 sFr)
Tomaten November 1kg 100 R 88 R (4 sFr)
Auberginen September 1kg 15 R ???
Auberginen November 1kg 100 R ???
Äpfel 1kg 18 R 66 R (3 sFr)
Birnen 1kg 75 R 66 R (3 sFr)
Fruchtsaft 1l 30 R 20 R (1 sFr)
Schokolade 10 R 10 R (0.5 sFr)
 
Zigaretten (20 Stück)
billigste 3 R 110 R (5 sFr)
lokale 11 R 150 R (6.5 sFr)
internationale 30 R 150 R (6.5 sFr)
 
Eintritt Disco 100 bis 300 R 200 bis 700 R (10 bis 30 sFr)
Eintritt Kino 150 R 330 R (15 sFr)
Bier Bar 0.5l 30 bis 100 R 600 bis 200 R (3 bis 10 sFr)
Bier Supermarkt 0.5l 15 R 20 R (1 sFr)
Pizza 150 R 330R (15 sFr)
 
Tramfahrt 9 R 66 R (3 sFr)
Taxifahrt 30 Minuten 150 R 1100 R (50 sFr)
 
SMS 1 R 4 R (0.2 sFr)
Zeitung 7 R 60 R (2.5 Fr.)

 
Nebenbei: Die Preise habe aus dem Gedächtnis wiedergegeben, die Schweizer Preise sind Schätzungen und die Umrechnungen habe ich grob im Kopf gemacht. Das Gesammtbild sollte aber einigermassen stimmen.

Und: Für Dezember sind generelle Preisaufschläge von 22 bis 30 % angekündigt. Grund: Inflation. Schon im November sind die Preise für den öffentlichen Transport um fast 30% gestiegen.

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Pacino, De Niro und zwei andere

Klick auf mich für das Video! Auch das russische Fernsehen zeigt gerne internationale Produktionen. Was einem die Freude an diesen etwas versalzt, ist die spezielle Art und Weise, wie Filme hier für das einheimische Publikum verständlich gemacht werden. Es kommen nämlich keine Untertitel zum Einsatz und auch keine gängige Synchronisiertechnik, sondern die Filme werden üblicherweise einfach übersprochen. Dabei lesen meist männliche Sprecher den übersetzten, russischen Text einfach über die originale, fremdsprachige Tonspur. Und zwar in einer monotonen, tiefen, männlichen Stimme, egal ob gerade ein alter Haudegen in einem Kriegsfilm eine Rede hält oder in einem Kinderfilm ein junges Mädchen eine alte Hexe anschreit. Ist das Resultat bei neuen Grossproduktionen nicht allzu weit von einem auf Deutsch synchroniserten Hollywoodfilm entfernt, kommt bei einem einfacheren Film schon mal nur ein einziger Sprecher für alle Personen eines ganzen Filmes zum Einsatz. Emotionen werden gestrichen, Geschlechter verschwimmen, gleich wie die Unterschiede zwischen den Charakteren – sehr sovjetisch, oder?

Anmerkung: Das gleiche Verfahren kommt auch meist auf den (raubkopierten) russischen 7 in 1 DVDs zum Einsatz – den üblichen Art, wie hier Filme zum Kauf angeboten werden. 7 in 1 heisst, dass sie es irgendwie schaffen, 7 ganze Filme auf eine einzige DVD draufzupacken, indem sie weitere Sprachen, Untertitel, Menus und Zusatz-Schnickschnack weglassen – und vielleicht den Film noch ein bisschen beschneiden?

Ein SE/30 im Supermarkt

Sah der so aus? Kauft man hier im Supermarkt was, kann man sich weder selbst gratis mit Plastiktüten bedienen oder sich selbst eine Tragtasche kaufen, nein, man wird höflich gefragt, ob man denn eine bräuchte – ‘Paket nuschna?’ heisst das auf russisch. Allerdings kommt diese Frage nur, wenn die Kassiererinnen die eingekaufte Menge auch einer Tasche würdig finden. Nun, die Taschen selbst sind meist nicht wie bei uns mit dem Logo des Geschäfts bedruckt, sondern können beliebige Designs aufweisen. Neulich erstand ich mir im 24h Supermarkt ‘Gastronom’ das abgebildete Modell mit hübschen Zeichnungen von allerlei elektronischem Gerät, unter anderem einem Macintosh SE/30. Sah der wirklich so aus? Nein.

Auf Wunsch von Anne (siehe Kommentare) folgende Korrektur:
Natürlich kriegt man hier eine Tasche, wenn man eine will. Mann kann diese aber nicht eigenhändig von einem ‘Tüten-Ständer’ greifen, sondern muss eben darum bitten. Bei diesem Beitrag ging es mir nur um die Abbildung des SE/30 auf der Tüte, welche man nicht nur im ‘Gastronom’ kriegt, sondern an diversen anderen Orten auch, z.B. auf dem Markt.