Archive für September 2005
Donnerstag, 29. September 2005
A night to remember
Heute von Pascha (der Kosename von Pavel, meinem Gastgeber in der ersten Woche) zur Geburtstagsparty eines russischen Maedchens eingeladen. Die Party findet in einem Park beim riesigen Kubischev Platz im Zentrum Samaras statt. Wie sich spaeter herausstellt, feiern wir den zwanzigsten Geburtstag von Olga, welche mit Paschas Freundin Mascha zusammen (Architektur) studiert und auch eine […]
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Montag, 26. September 2005
Eine Woche Samara
Gestern (Sonntag) Abend von Pavel, Dima und Natascha in meine neue Wohnung gebracht worden. Die Besichtigung am Abend zuvor mit Olga, Elena und Ivan wurde als Kulturschock angekuendigt, die Wohnung ist, wenn auch nicht gerade eine Luxusbude, doch in einem weit weniger schlimmen Zustand als gedacht. Unter ‘unbewohnbar’ verstehe ich immer noch etwas ganz […]
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Samstag, 24. September 2005
Die Fratzen des Teufels
Der aeusserst freundlich, warme und neugierige Empfang, welcher uns Auslaendern hier in Samara bereitet wurde, kontrastiert auf brutale Weise mit der ‘westlichen’ Einstellung Immigranten gegenueber. Eduardo Galeano fasst dies in Le Monde diplomatique (September 2005) folgendermassen zusammen:
Ist der Eindringling […] arm, jung und dunkelhaeutig, wird er auf Anhieb in die Schublade Beduerftigkeit, Krawallneigung oder Hautfarbe […]
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Donnerstag, 22. September 2005
Tschapaev!!!
Der erste Tag mit vollem Einfuehrungs-Programm in den Raeumen von Alliance Francaise de Samara, wo spaeter auch mein Arbeitsplatz zu sein scheint. In ziemlich lockerer Atmosphaere werden uns vielen Infos ueber Samara vermittelt und die Gastorganisation (ICYE Russland/Swallows) vorgestellt. Spaeter zeigt uns eine top informierte Studentin (Anja), welche auch als Fremdenfuehrerin arbeitet, die […]
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Dienstag, 20. September 2005
Der erste Tag
Am ersten Morgen in Samara reicht mir der Papa, welcher nur Russisch spricht (guet Nacht!), Teigwaren, Spiegelei, Pilze, einen Salat (Karotten mit Randen? Jedenfalls pas mal…) und Schwarztee zum Fruehstueck. Er sitzt stilecht im Tarfarben-Anzug vor dem TV und fuehrt diverse Telefone - irgendwie bekam ich die Idee, dass er was reparieren lassen wollte. […]
