A night to remember

Heute von Pascha (der Kosename von Pavel, meinem Gastgeber in der ersten Woche) zur Geburtstagsparty eines russischen Maedchens eingeladen. Die Party findet in einem Park beim riesigen Kubischev Platz im Zentrum Samaras statt. Wie sich spaeter herausstellt, feiern wir den zwanzigsten Geburtstag von Olga, welche mit Paschas Freundin Mascha zusammen (Architektur) studiert und auch eine Studentenunterkunkft teilt.

Beim Kubischev Platz treffen Pascha und ich Mascha (seine Freundin) und Nassja, eine andere Architektur Studentin. Zu viert laufen wir Haendchen haltend und rumhuepfend zur Party – alles etwas lockerer und viel viel emotionaler als von zuhause gewohnt. Minus Coolness, plus Herzlichkeit, minus Verklemmtheit, plus Lebenslust, minus ‘Image is Everything’, plus Emotionen. Sehr erfrischend! Als erstes wird natuerlich das Geburtstagskind beglueckwuenscht – Nassja moechte, dass ich Olga sage, wie huebsch und toll und liebenswuerdig sie sei, was mir bei aller Lockerheit dann doch etwas zu weit geht. Alternativ halte ich eine kleine Rede auf Schweizerdeutsch – grosse Augen!

Der Rest der Party sind spontane Lieder, gemeinsame Ringelreihen- oder Walzer-Taenze ohne Musik und Nassja als ziemlich verrueckte, non-stopp quasselnde und fuer russische Verhaeltnisse sehr frisch gestylte Begleiterin. In dadaistischem Englisch erzaehlt sie mir von ihrem Leben und von aktuellem Liebeskummer. Kuriose Wortkombinationen fuegen sich zu einem traumtaenzerisch sueffigen, berauschenden Gemaelde. A la Tarkovski: man versteht nichts, ist aber trotzdem hingerissen und beeindruckt. Hexentanz durch den Stadtwald. Und nein, ich war nicht betrunken. Dafuer, dass alle mit mir ein Glas Vodka auf die Freundschaft trinken wollten, habe ich mich recht gut gehalten.

Irgendwann gehen wir dann auf den Kubischev Platz zurueck, wo wir Joshua (aus England – er wohnte eine zeitlang in meiner Wohnung) und Roman (Samara) treffen sollten. Als erstes sehen wir jedoch eine Gruppe Maedchen (so um die 20), welche in einem Kreis auf dem Platz stehen und Lieder singen. Schon mal sowas in der Schweiz gesehen? Nassja zieht mich in den Kreis rein und wir (sie) singen Lieder und tanzen wilde Ringelreihen-Taenze. Roman und Joshua (‘I LOVE this country!’) stossen auch zum Kreis und die Maedchen singen speziell fuer uns ein Lied, als sie hoeren, dass wir Auslaender sind. Unglaublich, diese Atmosphaere. Als naechstes kommt spontan eine ziemlich druchgeknallte Kuenstler- oder Schauspielergruppe hinzu. Ziemlich irre Typen, welche mit uns im Kreis rumrennen und spaeter noch ad hoc einen kleinen, total abgefahrenen Sketch auffuehren – verstehe zwar nichts, die Energie reisst aber trotzdem mit: Wahnsinn liegt in der Luft – Positiver Wahnsinn.

Als Olga, das Geburtstagskind, und ein paar ihrer Freunde wieder zu uns stossen, finden wir noch raus, warum ein total besoffener, dicklicher Typ immer ‘you’re in the army now’ in meine Richtung bruellte. Dmitri Vassiliewitsch, welcher von seinen Freunden ‘Schwein’ genannt wird, ist von der Uni geflogen und muss – als ob das nicht schon Schicksal genug waere – jetzt in die Armee. Fuer zwei Jahre am Stueck. Joshua: ‘The pooooor bastard! I LOOOVE this country.’
Irgendwann verabschieden wir uns von den tanzenden Maedchen und laufen nach Hause. Ein wilder Taumel von einem Spaziergang! Olga und Mascha wollen unbedingt, dass wir noch zu ihnen nach Hause kommen, weshalb wir uns mitten in der Nacht zu sechst in ein altes Lada-Taxi quetschen – die meisten sind betrunken – und, wer haette damit gerechnet?, Taxi faehrt eine junge Frau, welche das ganze auch noch ziemlich lustig findet. Der Rest in Schnelldurchgang: Taxi anschieben, Fahrt mit 30kmh, Taxi anschieben, Jazz am Radio, Studentenwohnungen in Bruchbude, mehr Bier und Tanzen, zwei Betten, sechs Leute und eine leicht irritierte Katze. A night to remember. Russia: I love this country!

Eine Woche Samara

Mein neues Haus Gestern (Sonntag) Abend von Pavel, Dima und Natascha in meine neue Wohnung gebracht worden. Die Besichtigung am Abend zuvor mit Olga, Elena und Ivan wurde als Kulturschock angekuendigt, die Wohnung ist, wenn auch nicht gerade eine Luxusbude, doch in einem weit weniger schlimmen Zustand als gedacht. Unter ‘unbewohnbar’ verstehe ich immer noch etwas ganz anderes. Ausserdem: ein Haus ist kein Heim, wenn niemand drin ist. Okay, etwas uebertrieben, gibt schliesslich noch andere Bewohner. Ich bin in Wohnung Nummer 104 eines ca. 12-stoeckigen, riesigen Wohn-Riegels untergebracht – eine Einzimmer-Wonung in Stock 7, wenn ich mich recht erinnere. Wohl hunderte von Wohnungen in diesem Ding. Mein Eingang ist der zweite von vermutlich ueber einem Dutzend. Keine Ahnung, wer sonst noch so in diesen Haeusern lebt, da die Briefkaesten nach russischer Art nur mit den Wohnungs-Nummern angeschrieben sind.

Eingang des Hauses Das Haus (Nummer 42) selbst liegt an einer ruhigen, gruenen (viele grosse Baeume!) Nebenstrasse, welche von einer achtspurigen, mit Werbe-Bannern und Leuchtreklamen verunstalteten Durchgangsstrasse abzweigt (Novo Cadobaja). An dieser recht hektischen Strasse – man faehrt hier 100 innerorts – gibt es verschiedene 24h Laeden (Apotheke, Schnaps-Buden, Spielsalons) und ein paar mittelgrosse Supermaerkte – ziemlich praktisch. Das ‘Quartier’ ist nicht ganz so dunkel, wie jenes, in dem Pavel wohnt, und die Orientierung viel einfacher. Ich muss aber trotzdem aufpassen, dass ich nachts nicht auf die Fresse falle wegen der vielen Schlagloecher, welche im Dunkeln einfach unsichtbar sind. Die Aussicht vom Balkon (ha!): weitere Wohnblocks unterschiedlicher Bauart (sprich Haesslichkeit), ein kleiner Tennisplatz und irgendwo ein Eckchen Wolga, welche etwa 300 m entfernt ist. Der Wohnblock ist innen etwas ungewohnt (sprich miefig) gestaltet, die Wohnung aber eigentlich okay. sowjetisches Einsender-Radio, Kuehlschrank, Gasherd, Badezimmer und fuenf verschiedene gemusterte Tapeten: alles vorhanden. Leider gibt es bis jetzt kein warmes Wasser, was schon ziemlich nervt. Auch muss man immer aufpassen, dass immer alle Warmwasserhaehne richtig zugedreht sind, wenn man sie wieder mal hoffnungsvoll fuer einen Testlauf aufgedreht hat – susch haesch daenn d’Sauerei, sollte das Wasser doch noch irgendwann kommen.

Die Kueche Nach ruhiger erster Nacht – allein – am neuen Ort, dann erneut volles Programm bei den Swallows. Russischstunden, eine Information ueber AIDS (siehe auch hier), wie jeden Tag bisher Mittagessen in einem georgischen (grusinski) Restaurant, welches eine ziemlich eingeschraenkte Menukarte hat, aber immerhin taeglich eine vegetarische Alternative hinkriegt, gefolgt von weiteren Russischlektionen. Wirklich knallhart, dieses Einfuehrungsprogramm ohne einen einzigen Ruhetag! Am Abend gehen Joshua (England), Sander (Belgien) und ich mit Roman, einem russischer Studenten Fussball spielen. Das Spiel findet auf einem staubigen Platz in einem verlassenen Stadion in der Naehe des Tramdepots statt – ueber eine fuenf Meter hohe Mauer klettern inklusive. Sehr atmosphaerisch das ganze, mit halbfertigen Hochhaeusern, einer orthodoxen Kirche und wuchtigen Industriebauten in der Umgebung. Wir spielen im ‘russischen’ Team gegen ‘Georgier’, wenn ich das richtig verstanden habe, uns es wird uns gesagt, wie wichtig es sei, dieses Spiel zu gewinnen. Bei allem Ernst ist das Spiel halb so wild und ziemlich gesittet. Wir gewinnen 3 zu 1. Das Spiel wird erst abgebrochen, wenn man den Ball auch aus drei Metern Entfernung nur noch knapp erahnen kann.

Mein Zimmergenosse Sander Erneut sind wir als Auslaender aeusserst freundlich und interessiert aufgenommen worden. Schon erstaunlich, welche Aufmerksamkeit man hier erhaelt, nur weil man aus Westeuropa ist. Wenn jemand bei uns so daher stammelt, wie wir es im Moment noch tun, ist er ein dummer, ungebildeter Arsch – hier fast ein Star (siehe Fratzen des Teufels). Hat seine positiven Seiten (Schonung, z.B.), nervt aber generell ziemlich. Wer will schon die reiche Prinzessin aus der Schweiz sein, und darum (nur darum!) auf Haenden getragen werden? Zum Glueck sehe ich – wie vielfach angemerkt – aus wie Russe und bleibe gewoehnlich von solcher Exposition verschont, solange ich die Klappe halte. Trotzdem: danke an die russischen Freunde fuer die sehr wohlwollende Aufnahme!

Die Fratzen des Teufels

Der aeusserst freundlich, warme und neugierige Empfang, welcher uns Auslaendern hier in Samara bereitet wurde, kontrastiert auf brutale Weise mit der ‘westlichen’ Einstellung Immigranten gegenueber. Eduardo Galeano fasst dies in Le Monde diplomatique (September 2005) folgendermassen zusammen:

Ist der Eindringling [...] arm, jung und dunkelhaeutig, wird er auf Anhieb in die Schublade Beduerftigkeit, Krawallneigung oder Hautfarbe gesteckt. Und auch wenn er nicht arm, jung und dunkelhaeutig ist, hat er einen schlechten Empfang verdient, weil er in der Absicht kommt, doppelte Arbeit fuer halben Lohn zu leisten.

Die Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes ist von allen Aengsten, die unsere Epoche der Angst beherrschen, eine der maechtigsten, und der Immigrant ist ein dankbares Objekt, wenn es darum geht, die Verantwortung fuer Arbeitslosigkeit, sinkende Loehne, Unsicherheit auf den Strassen und andere schreckliche Dinge and jemanden loszuwerden. Einst ueberschwemmte Europa die Welt mit Soldaten, Straeflingen und halb verhungerten Bauern. Diese Helden des kolonialen Abenteuers sind als Handlungsreisende Gottes in die Geschichte eingegangen. In ihnen zog die Zivilisation aus, die Welt von der Barbarei zu erretten.

Heute verlaeuft die Reise in umgekehrter Richtung. Wer aus dem Sueden in den Norden kommt – oder zumindest den Versuch dazu unternimmt -, traegt weder ein Messer zwischen den Zaehnen noch ein Gewehr auf dem Ruecken. Er kommt aus Laendern, die bis auf den letzten Tropfen ausgepresst wurden, und will nichts anderes erobern als irgendeinen kleinen Job. Diese Antihelden des postkolonialen Abenteuers wirken eher wie Sendboten der Hoelle: In ihnen ruestet sich die Barbarei zum Sturm auf die Zivilisation.

Tschapaev!!!

Anja und Lenin Der erste Tag mit vollem Einfuehrungs-Programm in den Raeumen von Alliance Francaise de Samara, wo spaeter auch mein Arbeitsplatz zu sein scheint. In ziemlich lockerer Atmosphaere werden uns vielen Infos ueber Samara vermittelt und die Gastorganisation (ICYE Russland/Swallows) vorgestellt. Spaeter zeigt uns eine top informierte Studentin (Anja), welche auch als Fremdenfuehrerin arbeitet, die Sehenswuerdigkeiten im Zentrum der Stadt.

Statue von Tschapaev In der Altstadt gibt es viele schoene historische Gebaeude, wenn auch meist in eher beklagenswertem Zustand. Auch hier ist die Stadt sehr gruen, wenn auch nicht im gleichen Masse wie mein jetztiges Wohnquartier. Wir sehen Statuen von Lenin und spaeter – fuer mich ein Hoehepunkt! – eine von Tschapaev (einem General aus dem russischen Buergerkrieg – Rote gegen Weisse – und dem Roman ‘Buddahs kleiner Finger’ von Viktor Pelewin, welcher auf dieser Legende aufbaut). Spaeter noch ein kurzer Blick auf die Wolga und die dahinter liegenden Huegel (Schiguli Berge, wobei Berge aufgrund er Hoehe von nur ca. 400 m. ue. M. etwas uebertrieben scheint) und eine echte Sojus Rakete.

Sojus Rakete Der Tag ist aeusserst unterhaltsam – viele interessante neue Leute und eine spannende Umgebung im Schutz der Gruppe und gut behuetet von den russischen ICYE Mitarbeitern. Zwischendurch blitzt ein paar mal das andere Russland durch – ein Konvoi super-teurer Mercedes (eine Limo, zwei Luxusjeeps) mit getoenten Scheiben, Kampfhunde, ein besoffener Typ, welcher mir meine Kamera fuer 500 Rubel (20Fr.) abkaufen will. Am Abend beginne ich mich langsam von der Idee, in der Stadt Velo zu fahren, zu entfernen. Die Strassen sind sehr dunkel und der Verkehr rasant und unuebersichtlich. Vermutlich echt gefaehrlich mit dem Fahrrad – darum sieht man wohl praktisch keine.

Die Volga Mein Quartier ist auch abends sehr ruhig, jedoch zappenduster – keine Strassenlampen oder sowas. Durch den riesigen Innenhof, welchen man von der Busstation her durchqueren muss, kann man sich praktisch nur durchtasten. Nicht besonders vertrauenserweckend, im Moment. Auffallend ist, dass die sonst sehr baumreichen Hoefe und Strassenraender meist keinen Gras- oder anderen Bodenbewuchs aufweisen. Gibt dem ganzen irgendwie so einen Waldrand-Charakter und hebt es optisch ziemlich von Schweizer Wohnquartieren ab. Und ok, dann sind da natuerlich noch die Plattenbauten. Aber im Spaetsommer scheint Samara eine ganz angenehme Stadt zu sein.

Der erste Tag

Aussicht aus dem Wohnzimmer Am ersten Morgen in Samara reicht mir der Papa, welcher nur Russisch spricht (guet Nacht!), Teigwaren, Spiegelei, Pilze, einen Salat (Karotten mit Randen? Jedenfalls pas mal…) und Schwarztee zum Fruehstueck. Er sitzt stilecht im Tarfarben-Anzug vor dem TV und fuehrt diverse Telefone – irgendwie bekam ich die Idee, dass er was reparieren lassen wollte. Draussen scheint die Sonne, im Quartier scheint nicht gerade viel los.

Pavels Kueche Sehr wenig Verkehr, wenige Fussgaenger; die vielen Baeume um das Haus – sieht aus, als ob wir im Wald wohnen wuerden – sind herbstlich gefaerbt, im Hinterhof spielen Katzen. Idyllisch irgendwie. Erst mal das heruntergekommene Treppenhaus hinter sich gelassen, ist die Wohnung selbst eigentlich recht gemuetlich und sauber, wenn auch durch grauenhaft gemusterte Vorhaenge, Bettdecken, Tapeten, Teppiche und Sofas etwas anstrengend – optisch. Ich werde in meinem Zimmer ein weisses Blatt Papier aufhaengen, um meine Augen etwas ausruhen zu koennen.

Pavels Wohnzimmer Spaeter ruft Olga (welche sich als Boss von ICYE Russland herausstellt) an und meint, ich haette heute kein Programm und koennte etwas rumhaengen und fernsehen. Das Resultat: ich verbringe den Nachmittag eingeschlossen (Sicherheit ist alles!) in der Wohnung, penne, trinke Schwarztee und lulle mich mit russischem TV ein. Um vier kommt der Bruder zurueck (ich glaube, er heisst doch Pavel) mit einem Freund (Dima). Wir haengen also zu dritt im kleinen Zimmer – ich am tippen, sie am raubkopierte Software ausprobieren (AutoCAD 2006). Spaeter will mir Dima, der nur sehr wenig Englisch spricht, Russisch beibringen – traumwandlerisch stolpern wir beide zwischen den beiden Sprachen hin und her, was ziemlich unterhaltsam ist.

Pavel und Dima am Bahnhof Irgendwann bringen wir den Papa an den Bahnhof; er geht einen Bruder besuchen und muss dafuer zwei Tage Zug fahren. Zum Bahnhof kommen wir mit Dimas superfettem BMW: mit 90 durch die Plattenbauten brettern, russischen Hip hop als Soundtrack. Coole Sache Mann! Warum hat der Kerl – er ist 21 – bloss so eine Luxuskarre? Dimas Lieblingssong handelt von illegalen Strassenrennen, und wie es scheint, ist ein groesseres solches anfangs Oktober in Samara angesagt. Einladung? Na klar geh ich da auch hin! Kurz bevor mir schlecht wird, sind wir am Bahnhof, einem modernen, super-uebertriebenen Glaspalast von unmoeglicher Form mitten in einem nicht so schicken, aelteren Quartier. Drinnen schwindelerregend verwirrende Treppen und offene Stockwerke und jede Menge Spielautomaten (und bewaffnetes Sicherheitspersonal).

Volunteers und ICYE Staff Den Papa abegeladen treffen wir die Mitarbeiter von ICYE und die andere Volunteers – doch eine rechte Handvoll: vier Deutsche, zwei Spanier, ein Englaender, eine Schwedin, ein Belgier, Nadine und ich (und es scheinen noch mehr zu kommen). Es gibt Borschtsch, russischen Salat und Fisch mit Kartoffeln zum Abendessen. Dazu lokales Bier frisch aus der Brauerei – hat einen ziemlich fiesen Nachgeschmack. Im Kiosk gibt es gluecklicherweise mindestens 20 weitere Biersorten… Spaeter fahren wir mit einem Minibus zurueck nach Hause, wo Dima wieder zu uns stoesst. Wir hoeren russische Musik, welche sie mir uebersetzen und versuchen, uns zu verstaendigen. Dann kommen die Freundinnen (Mascha und Natascha) der beiden Jungs, welche wie Dima Architektur studieren. Bei offenem Fenster paffen sie Zigaretten – der Papa hasst scheinbar rauchen und darf das nicht merken – sehr huebsch diese Szene (sie sind alle 21!). Und erneut hoepfen wir von Wort zu Wort und versuchen zu verstehen, was die anderen erzaehlen. Hoffentlich schubladisiert mein Hirn die vielen russischen Woerter von heute am richtigen Ort!