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Totschka-USAMARA, 23. April (RIA Novosti). Das Raketenssystem Totschka-U und die Panzerhaubitze Msta nehmen erstmals an der Militärparade in Samara am 9. Mai zum 63. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg teil. Das teilte eine Mitarbeiterin des Pressedienstes der Gebietsregierung RIA Novosti mit.

Totschka-U und Msta wurden zur Vernichtung von Militäranlagen in Tschetschenien eingesetzt. Totschka-U-Raketen haben einen Gefechtskopf, der Spreng- und Atommunition tragen kann.

“An der Parade werden sich über 1500 Armeeangehörige beteiligen. Die Parade wird der Befehlshaber der Zweiten Gardearmee, Generalmajor Oleg Makarewitsch, abnehmen”, sagte die Gesprächspartnerin der Nachrichtenagentur.

Ihr zufolge werden Einwohner der Stadt den Panzer T-72, den Schützenpanzer BMP-2, den Schützenpanzerwagen BTR-80, die Fla-Raketenkomplexe S-300, Buk, Strela-10, Tunguska und andere Kampftechnik sehen können.

Als Kommentar hierzu nur, dass die Parade am ‘Tag des Sieges’ im Jahr 2006 unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand - die gesamte Innenstadt war abgesperrt.

Wieder einmal hat es die Region Samara in die internationale Presse geschaft, und zwar diesmal die Nachbarstadt Tschapajewsk * Чапа́евск. Diese soll verlegt werden, weil sie total verseucht ist. Mit einem etwas unguten Gefühl erinnere ich mich daran zurück, dass ich zwischen Novokubishevsk und Tschapajewsk einmal an einem Kinderlager teilgenommen habe, welches nicht zuletzt durch einen gewisse n Wellness-Touch gekennzeichnet war.

Russischer Bürgermeister will Umsiedlung seiner Stadt

Durch Rüstungsindustrie verseucht

Moskau, 8. April. (dpa) Die komplette Umsiedlung seiner durch sowjetische Rüstungsproduktion verseuchten Industriestadt hat ein Bürgermeister im russischen Wolgagebiet vorgeschlagen. Am besten sei es, die Stadt Tschapajewsk an anderer Stelle neu aufzubauen. Wo die Sowjets einst Kampfstoffe herstellten, seien heute nur vier Prozent aller Kinder gesund, sagte Bürgermeister Nikolai Malachow in Moskau. In der Stadt im Gebiet Samara, 800 Kilometer südöstlich von Moskau, leben 70 000 Menschen. Laut einem Bericht der Zeitung «Nesawissimaja Gaseta» vom Dienstag liegt die Sterberate bei Tuberkulose und diversen Krebserkrankungen in der Stadt drei Mal höher als im Gebietsdurchschnitt. Die russische Umweltbehörde bestätigte, dass die Lebensbedingungen dort menschenunwürdig seien.

Pressefreiheit bedroht?Nachdem Computer in der Redaktion der Nowaja gaseta in Samara beschlagnahmt wurden, kann die Zeitung nicht mehr erscheinen. Chefredakteur Kurt-Adschijew spricht von einer “Säuberung” vor den Wahlen.

Seit dem 12. November erscheint die Nowaja gaseta in Samara nicht mehr. Und obwohl es sich dabei um eine Entscheidung der Zeitung selbst handelt, betonen die Journalisten, dass diese Maßnahme erzwungen worden sei. In einer offiziellen Erklärung heißt es, “die Samarer Redaktion ist aufgrund des Vorgehens der Gebiets-Behörden und der Miliz gelähmt”.

Der Rest des Artikels der Deutschen Welle findet sich hier.

BusattentatSamara ist wieder mal in den internationalen Schlagzeilen - leider durch ein Busattentat im nahen Togliatti. Die Hintergründe des Attentats sind noch unklar. Wurden zuerst neben einem Terroranschlag auch unvorsichtiger Umgang mit Sprengstoff oder ein krimineller Hintergrund geprüft, sprechen die Behörden jetzt von einer selbst gebauten Bombe.

Die erste Meldung von Ria Novosti:

Russland: Acht Tote bei Bombenanschlag in Bus
31/10/2007 11:03 SAMARA, 31. Oktober (RIA Novosti). Nach neuesten Angaben soll ein selbstgebauter Sprengsatz die Explosion in einem Linienbus in Togliatti (Wolgagebiet) verursacht haben, bei der acht Personen getötet und 45 weitere verletzt wurden.

Das teilte ein Mitarbeiter der Innenbehörde des Gebiets Samara RIA Novosti mit.

Ihm zufolge ereignete sich die Explosion am Mittwochmorgen an der Kreuzung der Karl-Marx-Straße und der Gagarin-Straße. Die Sprengkraft der Bombe Marke Eigenbau soll etwa einem Kilogramm Trotyl-Äquivalent entsprechen.

Quelle: http://de.rian.ru/society/20071031/86034052.html

Vor Ort berichtet Maria (siehe letzten Beitrag) über die Ereignisse:

Über sehr viel Glück und komische Gefühle
Gestern Morgen, um ca. 8.13 Uhr bin ich von einem dumpfen Knall, der das Ganze Haus erbeben ließ, aufgewacht. Mein erster Gedanke war, dass sich irgendwo in der Nähe eine Gasexplosion ereignet hat. Aus dem Fenster sah ich die Leute ganz normal rumlaufen, es war keine Panik oder sonstiges zu sehen.

Lest den Rest des Textes hier: http://marussia.blogg.de/eintrag.php?id=13

Maria im Land der ZarenMit Maria im Land der Zaren gibt es endlich eine neues deutschsprachiges Blog aus der Region Samara. Maria aus Deutschland berichtet darin über ihre Arbeit in einer Schule in Togliatti.

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