Die NZZ macht mir einmal mehr Angst. In der heutigen Ausgabe schreibt Regine Igel ‘Exilanten, Migranten, Vertriebene, Aussiedler und selbst freiwillige Aussteiger sind Heimatlose.’
‘[Der Migrant] hat verloren, was ihn ausgemacht hat: die Spiegelung durch sein Umfeld, die ihm vertrauten Menschen, seine Sprache. Der Verlust der sozialen Einbettung erschüttert seine Identität zutiefst. [...]«Wenn du all das verlässt, was zu dir gehört, verlässt du fast dich selbst.»
Da hat die alte Tante eben wieder einmal recht: aus dem Leben soll man nicht aussteigen, sondern es nutzen, möglichst viele Brötchen zu backen und diese erfolgreich unter die Leute zu bringen. Arbeiten, Werte vermehren, Aufbauen! Warum hör ich bloss nie auf die NZZ? Das hab ich jetzt wieder davon!