Do 27 Apr 2006
Und noch ein paar Tage mehr
Geschrieben von Alexander unter News
Nach dem Zwischenstand ‘Reise nach Moskau wird noetig’ und ‘die Dokumente werden dem Abteilungsleiter vorgelegt’ passierte erneut einige Tage nichts.
Tag 21: Donnerstag rief ich also wieder den Zoll an, sprach mit Tatjana Chita und rang ihr ein Versprechen ab, Elena anzurufen. Machte sie aber nicht.
Tag 25: Montag darauf rief dann Elena selbst beim Zoll an, was die erfreuliche Meldung ergab, die Sendung koennte bald freigegeben werden, ich muesste nur noch meine Rechnung begleichen. Wieviel? 16800 Rubel. Das sind 778 CHF oder 495 EUR. Warum so viel? Sie haetten halt den Wert des Pakets in Dollar gerechnet, d.h. 2800 Dollar anstelle von 2800 CHF. Ausserdem zaehlt sich auch die Tagespauschale des Zolls langsam. Man werde auf jeden Fall per Post eine Rechnung senden. Die schweizer Post versprach immerhin, eine detaillierte Abrechnung zu verlangen.
Tag 26: Tags darauf dann wieder ein Rueckschlag. Die Rechnung kam nicht, dafuer ein Anruf des Zolls. Mein Bruder Philipp, der Sender des Pakets, muesse einen Brief verfassen und an Frau Chita senden, um zu erklaeren, dass das Paket nicht an Swallows als Firma, sondern an mich als Privatperson geht. Hatten wir das nicht schon mal? Trotzdem wurde dieser Brief geschrieben und gefaxt. Die schweizer Post leitete darauf den Fall (dazu ist die Sache mittlerweile geworden) an einen internen Krisenstab weiter.
Tag 28: Die Neuigkeiten, 20 Jahre und ein Tag nach Tschernobyl: der Krisenstab der schweizer Post findet, die Lage sei aussichtslos. Der Zoll werde nicht davon abzubringen sein, dass ich ein Angestellter von Swallows bin. Er schlaegt vor, das Paket zurueckzuziehen und es erneut an eine andere Adresse zu senden. Die Leute vom Zoll ihrerseits meinen, die Auslieferpapiere seien bei Elena und wir muessten diese nur noch ausfuellen. Leider hat diese nichts erhalten - wir hoffen weiter.
