Do 1 Nov 2007
Busattentat in Togliatti
Geschrieben von Alexander unter News
Samara ist wieder mal in den internationalen Schlagzeilen - leider durch ein Busattentat im nahen Togliatti. Die Hintergründe des Attentats sind noch unklar. Wurden zuerst neben einem Terroranschlag auch unvorsichtiger Umgang mit Sprengstoff oder ein krimineller Hintergrund geprüft, sprechen die Behörden jetzt von einer selbst gebauten Bombe.
Die erste Meldung von Ria Novosti:
Russland: Acht Tote bei Bombenanschlag in Bus
31/10/2007 11:03 SAMARA, 31. Oktober (RIA Novosti). Nach neuesten Angaben soll ein selbstgebauter Sprengsatz die Explosion in einem Linienbus in Togliatti (Wolgagebiet) verursacht haben, bei der acht Personen getötet und 45 weitere verletzt wurden.Das teilte ein Mitarbeiter der Innenbehörde des Gebiets Samara RIA Novosti mit.
Ihm zufolge ereignete sich die Explosion am Mittwochmorgen an der Kreuzung der Karl-Marx-Straße und der Gagarin-Straße. Die Sprengkraft der Bombe Marke Eigenbau soll etwa einem Kilogramm Trotyl-Äquivalent entsprechen.
Vor Ort berichtet Maria (siehe letzten Beitrag) über die Ereignisse:
Über sehr viel Glück und komische Gefühle
Gestern Morgen, um ca. 8.13 Uhr bin ich von einem dumpfen Knall, der das Ganze Haus erbeben ließ, aufgewacht. Mein erster Gedanke war, dass sich irgendwo in der Nähe eine Gasexplosion ereignet hat. Aus dem Fenster sah ich die Leute ganz normal rumlaufen, es war keine Panik oder sonstiges zu sehen.Lest den Rest des Textes hier: http://marussia.blogg.de/eintrag.php?id=13

17. Dezember 2007 um 16:42
SAMARA, 15. Dezember (RIA Novosti). Bei der Bombenexplosion in der russischen Wolga-Stadt Togliatti, bei der am 31. Oktober acht Menschen getötet wurden, geht es nach jüngsten Erkenntnissen des Inlandsgeheimdienstes FSB um keinerlei Terroranschlag.
Das teilte die regionale FSB-Verwaltung am Samstag mit. “Mitarbeiter der Verwaltung haben die Umstände der Explosion gründlich untersucht. Die Vermutung, dass es ein Terrorakt war, hat sich dabei nicht bestätigt”, hieß es.
Die Ermittlungen gehen unterdessen weiter. FSB-Mitarbeiter klären gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die Motive dieses Verbrechens.