1. Ein Thema wird bestimmt.
  2. Probleme? Bewährte Hilfsmittel: einen heben, Langeweile, Verstopfung, brainstorming, gezielte Selbstverwirrung, mind-mapping, Schlafentzug, Unterforderung, Durchfall.
  3. Ideen (oder ideologische Ziele oder seine persönliche Hemmschwelle oder die Grenzen des eigenen Wissens oder der Phantasie) geben die Bearbeitungsrichtung und -weite vor.
  4. Mögliche Listenelemente werden angehäuft (Optimalfall: aufgetürmt).
  5. Was will man aussagen? Mittels Zeigefinger Einsatz und spitzen Formulierungen wird die Essenz heraus geschält.
  6. Zwischenräume werden ausgeblendet oder betont. Eine Liste soll möglichst schwarz-weiss (modern: in your face) sein.
  7. Eine nicht objektive Selektion führt zur Reduktion auf Listenlänge (wie lange soll die Liste sein?).
  8. Wertung: Es wird subjektiv gewertet (zusätzlich zu [7.]; bewusst oder unbewusst) und zurecht gebogen. Was steht an erster Stelle? Was in der Mitte?
  9. Die Grobliste steht. Jetzt ist eine Pause nötig. Optimalfall: drei Tage. Minimum: ein Kaffee.
  10. Korrekturlesen. Kriterien: Originalität, Korrektheit, Zielerreichung (Ideologie, Kernaussage). Grundfrage: hot or not? Not: zurück zu 1.
  11. Publikation auf sirruf[schnüüz]net/essence.

Dies ist der elfte Beitrag für den Nisten-Love-Ember. Nistet auch wieder mal!